Schülertreff Kantstraße 7

Der mundwerk e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der in Freital-Potschappel einen Schülertreff anbietet. Seit 2011 sind wir mit dieser Arbeit als Zentrum der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beauftragt.

Einen Überblick über unsere Angebote finden Sie hier.

 

U18-Wahl im mundwerk

Am Freitag, den 17.05.2019 fand im Schülertreff die U18-Wahl statt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hatten die Möglichkeit, an der U18-Wahl teilzunehmen und zu entscheiden, welche Partei sie ins EU-Parlament wählen würden. In den Wochen vorher hatte es Informationen zu den verschiedenen Parteien gegeben. Viele Parteien hatten auf Fragen von Kindern und Jugendlichen geantwortet, diese Antworten konnte man sich bei U18-Org oder in ausgedruckter Version anschauen. Auch für Erwachsene waren die Antworten spannend. Am Freitag konnten dann bis 16:00 Uhr diejenigen unter 18, die wählen wollten, einen Wahlzettel ausfüllen und in die Wahlurne werfen.
 
16:00 Uhr wurde das Wahllokal geschlossen. Danach wurde die Wahlurne ausgeleert, die Stimmzettel entfaltet, nach gültig oder ungültig sortiert und gezählt. Die schwierigere Aufgabe war, die Stimmen für die verschiedenen Parteien zu zählen, dafür arbeiteten die Wahlhelferinnen in zwei Gruppen und mussten noch ein drittes Mal nachzählen. Abschließend wurden die Ergebnisse auf der U18-Seite in die Maske eingetragen. Sofort im Anschluss konnte man das Wahlergebnis als grafische Darstellung abrufen. Am Abend war dann auch das Ergebnis bundesweit sichtbar.
https://www.u18.org/europawahl-2019/wahlergebnisse/wahlergebnisse-deutschland
 
 
 
 

mundwerk im Bundestag

Am 6.April fuhren 12 Kinder und Jugendliche mit drei Mitarbeitenden des mundwerk-Schülertreffs nach Berlin. Das Ziel war der Deutsche Bundestag, in dem schon Monate vorher eine Führung angemeldet worden war. Zunächst mussten sich alle nach der Bahnfahrt etwas bewegen, weshalb wir einen Picknickplatz neben der "Schwangeren Auster" aussuchten. Dort konnten wir essen, trinken und Ballspielen.


Dann machten wir uns auf den Weg zum Reichtagsgebäude. Zunächst mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle, bei der sowohl das Gepäck als auch wir durchleuchtet wurden. Die Eingangstür öffnete sich trotz vieler Versuche mit "Sesam öffne dich!“ erst, als die Tür hinter uns geschlossen war. Dann warteten wir neben dem Plenarsaal und erkundeten das Bundestagsmodell für blinde Menschen. Schließlich kam Frau von Boehmer, die uns durch das Gebäude begleitete und alles erklärte. Sie erläuterte, dass Deutschland eine Demokratie ist, also das Volk herrscht und  zeigte uns den Plenarsaal, in dem 709 Abgeordnete miteinander reden. Sonst müssten das immer die 60 Millionen deutschen Erwachsenen selbst machen, um zu neuen Gesetzen und Regelungen zu kommen. Weil das nicht funktionieren würde, sind bei der letzten Bundestagswahl diese 709 Volksvertreter gewählt wurden. Dann zeigte uns Frau von Boehmer einen Bereich des Gebäudes, an dem nach dem zweiten Weltkrieg die russischen Soldaten die Wände beschriftet hatten. Wir erfuhren, wo die Berliner Mauer gestanden hat und dass sie ganz in der Nähe des alten Reichstagsgebäudes gewesen war. Wir besuchten einen Sitzungsraum in einem der Türme, kamen am Büro von Frau Dr. Merkel vorbei, durften in einem Sitzungszimmer die Mikrofone beutzen und saßen schließlich auf der Besuchertribüne. Hier muss man ganz leise sein und darf die Diskussionen im Plenarsaal nicht stören.


Zum Schluss liefen wir durch die neue Glaskuppel oben auf dem Gebäude. Von hier aus kann man die ganze Stadt sehen. Jeder hatte einen Kopfhörer, bei dem "Bernd, das Brot" vom KiKa alle wichtigen Sachen und Sehenswürdigkeiten erkärte.
 

Am Ende hatten wir noch Zeit zum Brandenburger Tor und auch hindurch zu gehen. Früher war das nicht möglich, weil genau durch dieses Tor die Berliner Mauer ging. Mit vielen Eindrücken fuhren wir am Nachmittag mit dem Zug wieder nach Hause.
 

Frühlingsanfang - Frühjahrsputz

Im "Club Global", der einmal pro Woche im mundwerk stattfindet, war Müll schon mehrfach Thema, eben weil Müll auch ein globales Problem ist. Allerdings liegt er ebenso direkt vor unserer Haustür. Weggeworfene Verpackungen und Müll aus zerrissenen gelben Säcken liegt in allen Gebüschen ums mundwerk und auf der Skaterbahn. Also machten sich 12 Kinder zum Frühlingsanfang auf den Weg, ausgerüstet mit Gummihandschuhen, Greifzange und Müllsack, um den herumliegenden Unrat einzusammeln und zu entsorgen. Da kam eine ganze Menge zusammen. Jetzt ist es wieder etwas sauberer vor der Haustür.